KRITIS-Dachgesetz
Erstmals rücken neben Cyber-Gefahren auch physische Gefahrenlagen in den Fokus von Risikovorsorge und Resilienz-Management.
Mehr beim BBKBSKI-Zertifikatslehrgang
Neue Anforderungen und Pflichten für Sicherheitsbeauftragte von Unternehmen, Verwaltungen und BOS – durch KRITIS-Dachgesetz, NIS-2 und das IT-Sicherheitsgesetz 2.0.
Der praxisnahe Online-Lehrgang des Bundesverbands für den Schutz Kritischer Infrastrukturen (BSKI) – mit Prüfung und anerkanntem Zertifikat zum KRITIS Krisen- und Notfall-Manager.
Erstmals rücken neben Cyber-Gefahren auch physische Gefahrenlagen in den Fokus von Risikovorsorge und Resilienz-Management.
Mehr beim BBKDeutlich erweiterter Kreis betroffener Branchen und Unternehmen – mit neuen Pflichten, Nachweisen und persönlicher Verantwortung der Leitung.
Mehr beim BSIBestehende EU-Erlasse und das IT-SiG 2.0 werden konkretisiert – mit klaren Vorgaben für Prävention und Krisenvorsorge.
Mehr beim BSIWorum es geht
Mit dem neuen KRITIS-Dachgesetz des BMI (16.03.2026) und dem NIS-2-Gesetz (06.12.2025) werden bestehende EU-Erlasse und das IT-Sicherheitsgesetz 2.0 des BSI erweitert und konkretisiert. Sie dienen Unternehmen und Verwaltungen als Vorgaben zum Umgang mit Gefahrenlagen sowie zu Risikovorsorge und Präventionsstrategien.
Neben den „klassischen“ Cyber- und IT-Gefahren rücken jetzt erstmals auch sogenannte physische Gefahrenlagen (z. B. Unwettergefahrenlagen) verstärkt in den Fokus der Krisenvorsorge und des nachhaltigen Resilienz-Managements. Bisherige Fallgrenzen werden neu bewertet, der Kreis der relevanten Branchen erweitert – hierzu zählen nunmehr auch rüstungsrelevante Betriebe.
Dieser BSKI-Zertifikatslehrgang bietet den Verantwortlichen in Unternehmen, Verwaltungen und BOS erste praktikable Handlungshilfen, um diese neuen Herausforderungen konform anzupassen – und Sanktionen zu entgehen.
Adressaten
Der Zertifikatslehrgang richtet sich an Verantwortliche, die in ihren Organisationen für Sicherheit, Kontinuität und Resilienz einstehen.
Inhalte
Von der Gesetzeslage über neue Bedrohungsszenarien bis zum praktischen Planspiel – kompakt an zwei Seminartagen.
Mehr beim BSKIAufbau
Drei aufeinander aufbauende Module plus Prüfung und Zertifizierung.

Inhalte des neuen Rechtsrahmens sowie die konkreten Anforderungen an Branchen und Unternehmen.

Business Continuity Management (BCM) für KRITIS-Lagen – Anforderungen an Branchen und Unternehmen.

Alarm- und Notfallkommunikation am Beispiel einer etablierten Lösung – „Sicherheit neu denken“.
Optionale Prüfung mit Aushändigung des BSKI-Zertifikats bzw. einer Teilnahmebescheinigung.
Praxis-Planspiel
Szenario: In der Kommune Eichenbrückfeld kam es zum Ausfall der IT-Infrastruktur und der Stromversorgung. In der Praxis lässt sich durch den Einsatz digitaler Applikationen eine Vielzahl der Anforderungen des KRITIS-Dachgesetzes und von NIS-2 umsetzen.
Im Anwendungsbeispiel wird auf der Plattform EVALARM ein Notfall- und Krisenprozess geplant und organisiert – vom Rundgang im Unternehmen über mögliche Abweichungen bis zum Notfallmanagement. Anschließend lernen die Teilnehmenden Best-Practice-Ansätze und die Umsetzung mit standardisierten Templates kennen.
Die Zugangsdaten für die Plattform per Web-Cockpit oder App gehen den Teilnehmenden vorab per E-Mail zu.
Die Alarm- und Notfallmanagement-Plattform – evalarm.de
Die Referenten
Aus Wissenschaft, Bevölkerungsschutz und Praxis des Krisen- und Notfallmanagements.
Stellv. Vorstandsvorsitzender BSKI e. V. · Oberst der Reserve
Gründungsgesellschafter und Direktor des Instituts für Wirtschafts- und Sicherheitsstudien FIRMITAS. Lehrt KRITIS-Themen u. a. an der Hochschule Magdeburg-Stendal und der FOM; im Landtag NRW als Sachverständiger für Fragen des Bevölkerungsschutzes berufen.
Unternehmerin & Dozentin · zertifizierte KI-Beraterin
Sprecherin der „Industrieallianz für regionale Energiesicherheit“ (IARES) und Mit-Initiatorin des BSKI e. V. Schwerpunkte: intersektorale Zusammenarbeit, Kommunikations- und Krisenmanagement mit Fokus auf Energieversorgungssicherheit.
Notfall- und Krisenmanager · Consultant
Berät Unternehmen und öffentliche Einrichtungen zur Optimierung ihrer Alarm- und Notfallkommunikation. Seit 1996 in der Feuerwehr aktiv, mit Erfahrung in Schadenlagen, Katastrophenschutz und Stabsarbeit als Offizier im Truppendienst.
Weitere Referenten: Peter Endress. Organisation: BSKI, Referenten.
Kritische Infrastrukturen
Das KRITIS-Dachgesetz und NIS-2 betreffen alle Sektoren, deren Ausfall die Versorgungssicherheit gefährdet – von der Energie bis zur Abfallentsorgung.
Strom-, Gas- und Ölversorgung sowie Fernwärme
Öffentliche Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung
Produktion, Verarbeitung von Lebensmitteln und Handel
Krankenhäuser, medizinische Versorgung, Labore
Schiene, Luftfahrt, Schifffahrt, Straßenverkehr
Internet, Mobilfunk, Rechenzentren
Banken, Börsen, Zahlungsverkehr, Versicherungen
Regierung, Behörden, Justiz, Polizei, Rettungsdienste
Rundfunk, Presse und Schutz von Kulturgütern
Müllabfuhr, Recycling und Müllverbrennungsanlagen
Neu im Fokus von Resilienz und Krisenvorsorge
Abschluss
Nach erfolgreicher Prüfung erhalten Sie das Zertifikat „KRITIS Krisen- und Notfall-Manager“, ausgestellt vom Bundesverband für den Schutz Kritischer Infrastrukturen e. V. (BSKI).
Auf einen Blick
Termine 2026
Alle Termine umfassen zwei zusammenhängende Seminartage. Die Anmeldung erfolgt online über das BSKI-Portal.
Häufige Fragen
Das KRITIS-Dachgesetz ist das neue deutsche Rahmengesetz zum Schutz Kritischer Infrastrukturen. Es definiert sektorübergreifende Mindestanforderungen an die physische Resilienz von Betreibern und ergänzt die IT-Sicherheitsanforderungen aus NIS-2 und dem IT-Sicherheitsgesetz 2.0.
NIS-2 erweitert den Kreis der regulierten Unternehmen erheblich und verpflichtet Betreiber sowie wichtige und besonders wichtige Einrichtungen zu Risikomanagement, Meldepflichten und Nachweisen. Geschäftsführungen tragen persönliche Verantwortung für die Umsetzung. Der Lehrgang zeigt, welche Pflichten konkret auf Unternehmen, Verwaltungen und BOS zukommen.
An Betreiber Kritischer Infrastrukturen, Vorstände und Geschäftsführungen, Führungskräfte aus Finanzwesen, Unternehmensplanung und Qualitätswesen, Sicherheitsbeauftragte, Kliniken, Altenpflegeeinrichtungen, Rüstungsbetriebe sowie das Siedlungsabfallwesen.
Der Lehrgang umfasst 12 Unterrichtseinheiten an zwei Seminartagen und schließt mit einer Prüfung und dem BSKI-Zertifikat „KRITIS Krisen- und Notfall-Manager“ ab. Ohne Prüfung erhalten Teilnehmende eine Teilnahmebestätigung.
Die Teilnahmegebühr beträgt 2.200 € zzgl. MwSt., für Prüfung und Zertifizierung kommen 500 € zzgl. MwSt. hinzu. Die Anmeldung erfolgt ausschließlich online – wählen Sie Ihren Termin und melden Sie sich direkt über das BSKI-Anmeldeformular an.
Werden Sie zertifizierte/r KRITIS Krisen- und Notfall-Manager/in und machen Sie Ihre Organisation resilient gegenüber den neuen Anforderungen von KRITIS-Dachgesetz und NIS-2.
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